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 Die Geschichte beginnt mit einem Primaner aus Ramsbeck: Franz Hoffmeister. Er kommt gerade als Soldat aus dem 1. Weltkrieg, hat ein Auge verloren und eine seiner Hände ist kriegsverstümmelt. Lange hat er im Lazarett gelegen, denn auch die Sehkraft des zweiten Auges war gefährdet.
Nun muss er in Paderborn das Abitur nachmachen. Kaum dort angekommen, gibt er mit einigen Freunden die zuerst handgeschriebene Heimatzeitschrift "Trutznachtigall" heraus. Neun Leser hat sie zuerst, weil aber die von Hoffmeister am 16. Februar 1919 gegründete "Vereinigung studierender Sauerländer” (V.s.S.) schnell wächst, hat sie bald 1000 Bezieher, vorwiegend aus den höheren Schulen und Universitäten. Eine richtige "Jugendbewegung" ist damit entstanden! Hoffmeister versteht die starke Resonanz. Er erklärt sie als Protestbewegung gegen den mörderischen Krieg und den militärischen Drill, den viele Leser noch miterlebt haben, aber auch gegen einen mechanischen Paukunterricht an den Schulen, wo im Geschichtsunterricht vor allem preußische Geschichte gelehrt wird, ohne Berücksichtigung eines sauerländischen Heimatbewusstseins.
Bald drängen die jugendlichen Mitglieder des V. s. S . auf einen festeren Zusammenschluss zur Förderung einer sauerländischen "Volksgemeinschaft" und nicht nur von so genannten "Gebildeten".
Am 3. September 1921 wird in Wennnemen bei Meschede der "Sauerländer Heimatbund" gegründet. Hoffmeister bleibt Schriftführer der Zeitschrift "Trutznachtigall" und das eigentliche Herz der Bewegung.
Vgl. Chronik des SHB, Meschede 2006
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