Wappen des Kurkölnischen Sauerlandes

(H)Franziska Seibertz, 1855

(H)Winterberg

(H)Gabelkreuz in Scharfenberg

(H)Wocklum

(H)Krippe auf Schloß Melschede

(H)Arnsberg

(H)Waldskulpturenweg

(H)Hof in Kirchveischede

(H)Fluß

(H)Herbstwald

(H)Mitgliederversammlung-Schloß Amecke

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Pressemitteilungen zum Heimat- und Informationsportal HIP

Buchprojekt Herzogtum Westfalen

Zeitreise ins historische Sauerland
Meschede, 20.01.2009, Von Maike Rellecke
Quelle: Westfälische Rundschau

Meschede. Das Internet hat viel zu bieten - und seit kurzem wieder ein bisschen mehr. Eine Zeitreise ins historische Sauerland können Interessierte nun unternehmen. Dank des Sauerländer Heimatbundes.

Karin Kraft und Dr. Theo Bönemann präsentieren eine Ausgabe des "Sauerland"-Heftes und die "Heimwacht".
Der präsentierte gestern seinen Internet-Auftritt unter "www.sauerlaender-heimat bund.de". In diesem Heimat-Informations-Portal - kurz HIP, wie der Bund seine Seite nannte - finden heimatkundlich Interessierte viele Informationen über das kurkölnische Sauerland von Menden bis Marsberg, von Geseke bis Drolshagen. Heimatbund-Vorsitzender Dieter Wurm betonte: "Diese Seite zeigt, dass der Heimatbund nicht rückwärtsgewandt ist, sondern auch Zukunftsaufgaben bewältigen kann."

Vor allem ist der Internet-Auftritt aber vielseitig: Unter dem Stichpunkt "Archiv" lassen sich würzige Wortbeiträge in plattdeutscher Sprache anhören. Einige der Texte sind ins Hochdeutsche übersetzt. Gedichte, die durch die Übersetzung ihren Charme verlieren, beließen die Heimatforscher in der Mundart. Auch kurze Stummfilme in schwarz-weiß gibt es, die Stadtansichten von 1926 präsentieren.

Eine umfassende Recherche zu politischen, landwirtschaftlichen, kulturellen und stadtgeschichtlichen Themen ermöglichen die historischen Texte aus den Heften des Heimatbundes. Die aktuellen Ausgaben des "Sauerland"-Heftes gibt es dort zu lesen, aber auch Texte aus den drei Vorgänger-Zeitschriften "Sauerlandruf" (1953 bis 1967), "Heimwacht" (1928 bis 1932) und "Trutznachtigall" (1919 bis 1927).

Texte zu einem bestimmten Thema lassen sich mit Hilfe einer Google-Suche finden, die nur innerhalb der Website des Heimatbundes sucht. Eine Anleitung zu einer erfolgversprechenden Suche gibt es auf der Internet-Seite auch. "Noch sind nicht alle Hefte beim Internet-Suchdienst "Google" erfasst. Mit wenigen Ausgaben funktioniert die Suche aber schon", erklärte Webmaster Dr. Theo Bönemann. Ausgenommen von dieser Funktion sind die Ausgaben aus dem Jahr 1919, die handschriftlich verfasst wurden und so nicht von der Suchmaschine erfasst werden können.

Nur wenige Lücken weist die virtuelle Bibliothek der Zeitschriften auf. Nach ihnen sucht der Heimatbund. Wer Ausgaben der älteren Zeitschriften hat, kann sich beim Heimatbund melden unter Tel: 02 91/94 14 62.




Für alle Hobbyforscher
Meschede, 20.01.2009 15:45 Uhr
Quelle: Sauerlandkurier

Der Sauerländer Heimatbund ist längst nicht so "altbacken", wie man vielleicht vermuten würde. Seinen "Schatz" an Veröffentlichungen über den Heimatraum "kurkölnisches Sauerland" macht der Verein allen Hobbyforschern und Heimatinteressierten im Internet zugänglich. "Wir sind up to date", bekräftigte Vorsitzender Dieter Wurm bei der gestrigen Vorstellung des Heimat-Informations-Portals, kurz HIP, in Meschede.

Alle vorliegenden Zeitschriften des Heimatbundes seit 1919 (Sauerland, Sauerlandruf, Heimwacht und Trutznachtigall) wurden digitalisiert und in die neu gestaltete Website www.sauerlaender-heimatbund.de eingebunden. Das vorhandene Schriftgut musste vorher eingescannt und mit einem Texterkennungsprogramm bearbeitet werden. Jede Menge Arbeit. "Das Einpflegen wurde von unseren Mitgliedern ehrenamtlich geleistet", betonte Wurm.

Dass eine oder andere Heft aus den Anfangsjahren des Sauerländer Heimatbundes fehlt. Die Mitglieder werden daher gebeten, ihre älteren Bestände Sauerlandruf, Trutznachtigall und Heimwacht mit den vorhandenen abzugleichen.

Die Kalender der Hinkende Bote und De Suerlänner sind ebenfalls in die Website eingebunden. Die Untergliederung der etwa 260 Hefte mit mehr als 16.000 Seiten folgt ihrer Erscheinungsweise. In Tabellen kann jedes Heft aufgerufen, gelesen und nach Begriffen durchsucht werden. Auch über die Internet-Suchmaschine werden Heimatinteressierte auf das Portal geführt. "Die ersten Stichworte sind bereits aufgenommen worden. Der Rest erfolgt nach und nach", erklärte Bernd Follmann, Vorsitzender des eigens gegründeten Arbeitskreises "Index Sauerland".

Mit alten Videos und Platt-Texten

Neben dem umfassenden Katalog aller Sauerland-Zeitschriften werden dem Besucher der Website auch einzelne Aufsätze der aktuellen Ausgabe angeboten. Zum Sauerländer Platt gibt es Tonaufnahmen mit Text. Historische Filmaufnahmen erfreuen den Betrachter. Eine umfangreiche Fotodarstellung des Sauerlandes ist in Arbeit. "Dazu wird das Archiv Arnsberg Bilder aus der viele tausend Fotos umfassenden Sammlung unseres Heimatfreundes Friedhelm Ackermann (?) zur Verfügung stellen", wie Dieter Wurm hinzufügte.’

Insbesondere sollen sich junge Menschen auf diese Weise über ihre Heimat informieren können. "Wir möchten Jugendliche für unsere Arbeit begeistern", machte Bernd Follmann deutlich. Für Facharbeiten würden sich Schüler bereits an den Veröffentlichungen bedienen. An den Kosten von rund 22.000 Euro haben sich der Hochsauerlandkreis, der Kreis Olpe und das Land NRW beteiligt.

Bereits jetzt erfreut sich die neu eingerichtete Internetseite steigender Beliebtheit: "Die Besucherzahlen haben sich deutlich erhöht", so Dr. Theo Bönemann, Webmaster des Sauerländer Heimatbundes.


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